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Über Uns

Zur Sonne Frankfurt

Das Gasthaus „ Zur Sonne „ feiert dieses Jahr 250. Geburtstag.
Gleichzeitig mit dem Nebenhaus , dem sogenannten Ratshaus, wurde es um 1750 erbaut.

Sein Besitzer Valentin Reineke nahm die Gaststätte 1768 in Betrieb.

Die Sonne war nie nur Bornheimer Heckenwirtschaft, sondern immer schon ein Lokal, das warme Mahlzeiten anbieten durfte und  damit einer höheren gastronomischen Kategorie zugeordnet wurde.
Im Laufe der Jahre wechselten die Besitzer mehrfach, doch die Bestimmung des Gebäudes wurde nie verändert.
Während das, der Stadt Frankfurt gehörende  Nachbargebäude ( Rathaus )  , in Eigentumswohnungen umgewandelt wurde.

Vor nun fast 30 Jahren haben wir das Anwesen erworben , seit beinahe einem Achtel seiner Existenz bestimmen wir die Geschicke des Hauses „ Zur Sonne“.
Wir folgen der Tradition und verwenden vorzugsweise regionale Produkte, vom nahen Bauern und Metzger bis zum Bornheimer Bäcker pflegen wir treu unsere Geschäftsbeziehungen über all die Jahre.
Wir legen Wert auf freundliches, geschultes Personal, das zum größten Teil schon länger mit uns arbeitet und durch junge Kräfte saisonal ergänzt wird.
Die Sammlung von Bildern Frankfurter Künstler und Exponate rund um den Apfelwein gründet auf unserer Leidenschaft für das Thema und schmückt die Gasträume.
Sie wird durch eine imposante Anzahl von Bildbänden + Kochbüchern  aus alten Tagen ergänzt.
Diese inspirieren uns die Frankfurter Art weiter zu leben und unser Gasthaus in diesem Sinne zu führen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen, angenehmen Aufenthalt bei uns.

 

Aus dem Lachhannes von H.P. Müller  ( 1975 )

Der letzte Frankforter

Wir Frankforter wern knapp.

Es is mer en Graus

Wenn ich iwwerleg:  Vielleicht sterwe mer aus !

Es wird aam ganz annerst wen mer draa denkt:

Vielleicht wern mer – wie die Indianer – verdrängt !

Frankfort werd` wie die vereinigte Staate

Un mir komme in`n Stadtwald – in Reservate.

Dort derf mer babbele, traatsche un schwetze,

en Schobbe Ebbelwei derfe mer petze,

Handkäs mit Mussick  achele  un Hartekuche …

Un die Forscher duhn forsche  –  uns unnersuche.

Mer wern beschmust, geehrt, uff Händ getrage

Un außerdem hammer noch :  Nix mer zu sage !

Es komme Besucher von Ferne und Nähe,

mer sin sogar gege  Eitritt zu sehe,

ein Kulturdokument besonderer Weise  –

Studente und Schulklass  halbe Preise.

Des kann uns all blühe !

Um noch weiter zu gehe,

Am Schluß kann mer uns im Senkeberg sehe:

 

Der letzte Frankforter

Wie er en Schobbe robbt,

mit Seegras un Lumpe schee ausgestobbt,

bewunnert von alle Gesamtschulklasse

un e Schild draa :                                                                                                                                                  

„homo francofurtensis  

             ausgestorbene Rasse .„

 Awwer !

Noch is Frankfort net verlorn !

Ob Eigeplackter, ob hier geborn :

 Die Weltstadt, die Geldstadt, was geht uns des aa

Wir wolle nur aans

      Unser Frankfort am Maa !